Montag, 12. Dezember 2016

Fantasie, Realität, Porno – Geschichte

Nervös warte ich auf dem Partkplatz kurz vor der Autobahn. Hier treffe ich mich gleich mit meiner Internetbekanntschaft, um in einen erotischen Club in die nächste Großstadt zu fahren. Er war bereits schon einmal dort, ich bisher noch nicht. Ich trage einen kurzen Rock (für diesen Anlass mal keine Unterhose), hohe Schuhe mit Pfennigabsätzen, einen schwarzen Spitzen-BH und eine Art Bolero ebenfalls aus Spitze, den ich vorne zusammengebunden habe. Da es etwas kalt zu der Jahreszeit ist, verstecke ich mein knappes Outfit unter einen langen warmen Mantel. Ich denke, das Outfit ist ganz passend für den Anlass.
Als wir schließlich an dem kleinen Club in einem Industriegebiet, der von außen kaum als solcher zu erkennen ist,  ankommen, bin ich ein klein wenig nervös: Was erwartet mich dort?
Wir gehen rein und bestellen uns zunächst einen Drink an der Bar. Der Laden ist noch nicht stark gefüllt, so dass man schnell den größten Bereich überblicken kann: Es gibt eine schöne runde Theke direkt am Eingang, etwas weiter rechts eine kleine Tanzfläche und daneben stehen – teilweise von einem Fadenvorhang verborgen – weiße Couches, auf denen bereits einige Personen Platz genommen haben. Außerdem führt ein Gang neben der Tanzfläche in den hinteren Bereich des Ladens. Die Beleuchtung ist an dem Abend ist in schönem violett/blauem Licht gehalten. Insgesamt eine angenehm lockere Atmosphäre.
„Lass uns doch ein wenig hinsetzen“ sagt Mark zu mir, während er mich mit der Hand auf meinem Hintern sanft in Richtung eines der weißen Sofas schiebt. Wir setzen uns hin und beobachten die anderen Anwesenden während sich der Laden langsam füllt. Das ein oder andere Mal gehen Paare an uns vorbei in den hinteren Bereich des Clubs. Dort befinden sich laut Mark die Separees, in denen es auch mal zur Sache gehen kann.
Ich merke wie Mark seine Hand auf meinen Oberschenkel legt, mich streichelt und sich langsam zwischen meine Beine bewegt, ich sehe ihn an, lächle und wir küssen uns. Ich streichle seinen Hals, küsse ihn dort und gehe mit meiner anderen Hand auch zwischen sein Beine. Nach kurzer Zeit nimmt er meine Hand: „Komm mit“. Und wir gehen nach hinten. Dort befinden sich zwei kleine Räume, die jeweils mit einem Vorhang von dem Gang getrennt sind, ich höre verschiedene Stimmen und andere Geräusche hinter dem einen Vorhang, der andere Raum ist leer. Wir gehen hinein, Mark schließt den Vorhang, damit uns niemand stört. Er setzt sich auf das Sofa an der Wand, öffnet seine Hose und zieht mich zu sich heran. Mit Gesten deutet er mir, mich vor ihn zu knien und seinen Schwanz herauszuholen, was ich auch sofort mache. Wie ich zuvor schon durch die Hose gespürt habe, ein nicht gerade kleines Exemplar. Langsam fahre ich mit meiner Zunge am Schaft entlang, bevor ich ihn dann ganz in den Mund nehme und mit meinem Kopf auf und abfahre, während ich mit einer Hand sanft seine Eier streichle und mich mit der anderen am Oberschenkel abstütze. Zwischendurch schaue ich ihn immer wieder in die Augen. Ich genieße es, seine steigende Lust zu sehen und gebe mir daher noch ein wenig mehr Mühe, das steigert auch meine eigene Lust immer mehr – ich spüre, wie ich feucht zwischen den Beinen werde.
Er zieht mich an den Armen hoch zu sich und wir küssen uns leidenschaftlich. Dann holt er ein Kondom aus der Tasche, welches ich ihm überziehe, um mich anschließend auf seinen großen steifen Schwanz zu setzen und ihn zu reiten. Immer wieder höre ich Geräusche von draußen vor dem Vorhang, es macht mich irgendwie an, dass ich weiß, dort sind andere Menschen, die uns nun hören können – und die sich natürlich denken können, was hier gerade passiert.
Ich merke wie die Erregung immer stärker wird, ich schließlich den Höhepunkt erreiche und komme. Kurz darauf spüre ich auch ein starkes Zucken unter mir und merke wie auch er den Höhepunkt erreicht. Erschöpft lasse ich mich nach vorne auf ihn sinken, während er mich in den Arm nimmt und mir den Rücken streichelt. Einen kurzen Moment später, stehe ich auf, richte meine Kleidung und wir gehen wieder in den Barbereich.

Auf dem Weg dorthin bleibe ich kurz stehen und sehe in den Raum auf der anderen Seite des Gangs, der Vorhang wurde nicht zugezogen und gibt daher den Blick auf das Treiben frei. Auf einem Sessel in der Mitte des Raumes sitzt eine fast nackte junge Frau mit gespreizten Beinen, zwei Männer befinden sich direkt bei ihr. Einer streichelt ihre Brüste, liebkost ihre Brustwarzen mit seiner Zunge während der zweite ihr mit schnellen rein-raus-Bewegungen einen Dildo einführt und mit der zweiten Hand ihren Oberschenkel streichelt. Die Frau hat ihren Kopf nach hinten gelehnt, so dass ich ihr Gesicht nicht sehen kann. Sie stöhnt vor Lust, ich bin fast ein bisschen neidisch. Mark sieht meinen faszinierten Blick und fragt, ob ich Lust hätte mitzumachen? (Offene Vorhänge sind als eine Art Einladung zu verstehen)
Einerseits hätte ich natürlich Lust, aber andererseits brauche ich auch erstmal eine kurze Pause. Also gehen wir weiter und gönnen uns vorne erstmal einen kühlen Drink. Kurze Zeit später sage ich zu Mark, ich müsste kurz weg und würde gleich wiederkommen. Aber statt auf die Toilette gehe ich nach hinten in den Bereich der Separees. Die Szenerie hat sich nur ein klein wenig gewandelt: Immernoch sitzt die Dame in der Mitte und wird von den Herren verwöhnt, ein weiterer ist mittlerweile anwesend und beobachtet ähnlich wie ich die Situation.
Plötzlich blickt der Mann, der eben noch die Hand zwischen den Beinen der Frau hatte mich direkt an, lächelt und fragt trocken: „Auch Lust?“ Ich zucke mit den Schultern, gehe zu der Frau, schaue ihr verführerisch tief in die Augen und küsse sie. Währenddessen öffnet sie mit ihren Händen vorne meinen Spitzenbolero und anschließend meinen BH. Nun liegen auch meine Brüste frei. Sie knetet meine Brüste, kneift mir ein kleinwenig in die Nippel und küsst mich weiter. Dann greift sie meine Arme, zieht mich auf sich. Mit meinen Händen berühre ich sie zärtlich an den Oberarmen und dem Rücken, währen dich sanft ihren Hals küsse und anschließend mich immer weiter vorarbeite, bis ich bei ihren wohlgeformten tennisballgroßen Brüsten bin. Dort umkreise ich mit meiner Zungenspitze zunächst ihre Nippel bevor ich sie in den Mund nehme. Immer wenn ich ein klein wenig mit den Zähnen in ihre Nippel beiße merke ich leichte Zuckungen in ihrem Körper, sehe und spüre ihre Erregung – auch ich bin sehr erregt. Die anwesenden Herren habe ich völlig vergessen bis einer von ihnen plötzlich hinter mir steht, meinen Rock hebt, mir einen kräftigen Klatscher auf den Hintern gibt und diesen anschließend mit beiden Händen knetet. Ich kümmere mich nicht weiter um ihn, sondern konzentriere mich auf den zuckenden Körper unter mir. Der sich nun immer heftiger dreht und windet und schließlich kurz zusammensackt. Sie zieht meinen Kopf ganz nah an ihr Gesicht heran: „Jetzt du!“, als sie das sagt, deutet sie mir aufzustehen, was ich auch tue. In der Erregung merke ich kaum, dass Mark inzwischen auch im Raum ist – ich weiß nicht wie lange er bereits da gestanden hat. Erst als er mir mit einem großen Grinsen „Also doch Lust“ zuflüstert, bemerke ich überhaupt seine Anwesenheit. Inzwischen sitze ich im Sessel und zwischen meinen Schenkeln kniet eine bildschöne blonde Frau, die sanft an meinen Schamlippen knabbert und zwischendurch immer wieder ein klein wenig auch ihre Zunge zum Einsatz bringt. Mein Rock liegt wie meine übrige Kleidung irgendwo im Raum, aber das ist mir jetzt auch egal. Ich kann kaum noch klar denken, genieße einfach die Situation, lasse mich fallen. Ein fremder Mann beschäftigt sich ausführlich mit meinen Brüsten und ich lasse es geschehen, ja es erregt mich. Noch mehr erregt mich, dass ich weiß, dass wir einige Zuschauer haben. Ohne diese direkt wahrzunehmen spüre ich auch mit geschlossenen Augen die Blicke auf mir, wodurch meine Lust nur noch weiter gesteigert wird. Ich spüre wie eine Welle der Erregung anrollt, ich weiß, dass ich gleich komme. Die Zunge zwischen meinen Schamlippen, die sanft meine Klitoris liebkost, trägt nicht unerheblich dazu bei. Laut stöhnend verkrampft sich mein Körper kurzzeitig während ich komme.

Fantasie, Realität, oder billiger Porno nacherzählt? All das kann diese Geschichte sein. Vielleicht auch eine Mischung daraus. Die Frage ist aber doch: Ist das überhaupt relevant?
Wenn irgendwer über sexuelle Erlebnisse schreibt, warum ist es relevant zu wissen, ob das die Person auch tatsächlich erlebt hat oder nur ihrer Fantasie entspringt? Fakt ist, dass es nahezu bei jeder Fantasie auch die Möglichkeit gibt diese auszuleben – es finden sich immer entsprechende Menschen, die ähnliche Fantasien haben (selbst für Rape-Game gibt es genug Personen). Wenn also jemand ein Erlebnis als solches erzählt, was spricht dagegen, das auch so anzuerkennen.
Warum muss man den Autor oder die Autorin wissen lassen, dass man das Erlebte nicht glaubt, nicht ernstnimmt? Warum der Vergleich mit einem billigen Porno? Warum das Absprechen der Erlebnisse einer Person, das Niedermachen eben jener, indem behauptet wird: Wer Sex hat, der spricht nicht drüber, also hat diese Person wohl viel Fantasie, aber wenig echten Sex.
Auch wenn ich denke, dass da was dran sein kann (wenn man also viel Sex hat, wenig drüber spricht), glaube ich, dass ein Blog nochmal ein anderes Medium ist als ein „Drüber sprechen“. Dinge, die ich auf dem Blog schreibe, sind tatsächlich eher Gedanken, die man vor Zeiten des Internets einem Tagebuch anvertraut hätte. Etwas, dass man nicht gleich jedem auf die Nase bindet. Das ist auch der Grund dafür, warum dieses Blog anonym ist und nur wenige Freunde von mir es kennen.
Wenn ich nun über meine Gedanken, meine Erlebnisse schreibe und Kommentatoren mir schreiben, da hätte ich wohl zu viele Pornos gesehen, oder auch, dass könne gar nicht real sein, ist das verletzend. Nein, ich gehöre nicht zu den Personen, die solche Kommentare oft bekommen (ich glaube zwei oder dreimal bisher), da ich vermutlich tatsächlich wenig Erlebnisse und mehr Gedanken hier teile, aber ich lese gerne andere Blogs und manchmal auch gerne solche, deren Thema Sex bzw. Sexgeschichten sind.
Gut geschriebene Sexgeschichten lassen eben auch anregende Bilder in meinem Kopf entstehen und manchmal habe ich einfach eine Freude daran, diese zu lesen. Für mich ist es in dem Moment aber nicht von Bedeutung, ob das reale Erlebnisse sind. In meinem Kopf werden sei zu meinen eignen Fantasien.

Und ihr könnt euch jetzt denken, ob die geschilderte Geschichte von mir erlebt, eine reine Fantasie oder doch die Nacherzählung eines Pornos ist – viel Spaß dabei!

Kommentare:

  1. "Tennisball-große Brüste ..." 1. Kein Porno. 2. Absicht.

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    1. Verzeih, eigentlich meinte ich natürlich Melonen ;)

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  2. "Verzeih" Stilvoll, Miria. Das würde sich mehr lohnen.

    Bei allem Respekt vor deiner Kunst, zu wenige Vampirmasken und Riemen.

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    1. @Stephan:
      "Bei allem Respekt vor deiner Kunst, zu wenige Vampirmasken und Riemen."

      Na wir sind hier doch nicht bei Shades of Grey ;P

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    2. Miria: "Na wir sind hier doch nicht bei Shades of Grey ;P"

      Fair enough. Harry Potter: Magie, Fabelwesen und... Zauberstäbe. Ich hätte Grey's Anatomy vorgeschlagen, aber dann wären alle Doktorspiele Beziehungsdramen. Womöglich kommt eine Einigung auf "mittellose Mädchenschulklasse besucht Gemüse- und Obst-Großhandel" in Betracht.

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  3. Hm, der Sex ist aber aber ziemlich eintönig. Besonders die Nummer mit "Mark". Das ist typisch "Schlafzimmer nach 10 Ehejahren". Da helfen auch die Zuhörer im Nebenzimmer nicht. Beeindruckt mich nicht im Geringsten.
    Und Brustwarzenstimulation mit Orgasmus? Bitte. Das ist so 50SoG. ;)

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    1. Sei konstruktiv, besorgte Margret: Schreib wie man es richtig macht.

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    2. @anonym:

      Hm, also doch zu wenig Porno. Muss wohl noch ein wenig an meinem Schreibstil arbeiten ;)

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    3. "Und Brustwarzenstimulation mit Orgasmus? Bitte. Das ist so 50SoG. ;)"

      "Extragenital erogenous zones were found in 95.3% of women. In a descending order, the most powerful erogenous zones were breasts, lips, neck, ears, and buttocks. The best method for stimulation differed according to the area – for example, the best method for the lips was oral stimulation, whereas the best method for the breasts and nipples was both manual and oral stimulation. Orgasm due to the stimulation of extragenital areas was reported by 12% of participants." - https://www.researchgate.net/publication/301664162_Female_hot_spots_extragenital_erogenous_zones

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  4. Ich bin nicht Margret, und ich bin nicht besorgt. Und wenn ich sowas schreibe, dann für Geld, und nicht in einem anonymen Webblog ;)

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  5. "Ich bin nicht Margret, und ich bin nicht besorgt." Eines davon ist gut.


    "Und wenn ich sowas schreibe, dann für Geld, und nicht in einem anonymen Webblog ;)"
    Das bezweifle ich. Sinnlichkeit, Sensibilität, und Spieltrieb sprechen dagegen.

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    1. Also schreibt jeder Mensch in einem anonymen Webblog über Sex. Auch wieder etwas gelernt.

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    2. "Also schreibt jeder Mensch in einem anonymen Webblog über Sex. Auch wieder etwas gelernt."

      Du bist nicht jeder Mensch. Du bist besonders. Insbesondere im Hinblick auf rosa Quallen, und pinke Qualen.

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    3. Normalerweise unterschreibe ich meine Beiträge ^^ und würde überhaupt mit meinem wordpress-account kommentieren, wenn es denn funktionieren würde.

      Der Beitrag ist nicht von mir, wobei ich das von Miria Beschriebene jetzt auch nicht so unglaublich aufregend finde. Orgasmus durch (lange) Brustwarzenstimulation ist möglich insofern widerspreche ich dem Beitrag :-) , so wie beschrieben hört es sich aber wirklich ziemlich unrealistisch an. Ansonsten finde ich das alles jetzt eher nicht so spannend. Mir geht es bei solchen Blogbeiträgen halt immer so wie bei wildem Gefummel an der Bushaltestelle neben mir: Nervt mich ein wenig und ich gucke schnell wieder weg.

      LG Margret

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    4. @Margret:
      "Orgasmus durch (lange) Brustwarzenstimulation ist möglich insofern widerspreche ich dem Beitrag :-) , so wie beschrieben hört es sich aber wirklich ziemlich unrealistisch an."

      Wie bereits gesagt, ist es für den Beitrag nicht wichtig, ob das tatsächlich passiert oder reine Fantasie ist.
      Was mich interessieren würde: Was deutet für dich darauf hin, dass es nicht realistisch ist?

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  6. Nö. Ich bin ganz normal. Und ich finde deine Versuche, mich zu provozieren, beinahe lustig.

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    1. "Nö. Ich bin ganz normal. Und ich finde deine Versuche, mich zu provozieren, beinahe lustig."

      Keine Provokation. Würde ich das wollen, würde ich dich verletzen. Und du bist nicht gewöhnlich.


      P.S.:

      Wolltest du Miria provozieren?

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    2. Das ist wirklich peinlich, dass du, ein anonymer Internetbenutzer, den ich nicht persönlich kenne, meinst, du könntest mich mit Worten verletzen. Ähnlich peinlich wie die Tatsache, dass du meinst, andere Internetbenutzer zu kennen, nur weil du ihre Antworten auf dein Geschreibsel auf einem anonymen Blog liest.
      Ich würde dir empfehlen, dich ein bisschen zu erden. Das Internet ist nicht das Real life.

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    3. "Das ist wirklich peinlich, dass du, ein anonymer Internetbenutzer, den ich nicht persönlich kenne, meinst, du könntest mich mit Worten verletzen."

      Sieh dich mal im Internet um. Es ist - milde ausgedrückt - ziemlich gewöhnlich, dass Menschen dort verletzt reagieren. In der Beziehung bist du nicht ungewöhnlich genug. Bei aller Theatralik ist es auch nicht so, dass es sich um ein Theaterstück handelt. Was geschieht ist echt, wenn auch anders. Selbst ohne Namen ist man nicht ohne Persönlichkeit.

      (Das stellt übrigens einen gewissen Bezug zu Mirias "Fantasie-Realität-Porno-Geschichte her. Falls dir die Sache zu entfernt ist, lass es mich wissen, Miria.)

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    4. Ich wiederhole: du kennst mich nicht. Auch wenn du gerne den großen Checker mimst.
      Hinter meinem Nicknamen könnte eine 17-Jährige oder eine 70-Jährige stecken, ein Kerl, mehr als nur eine Person, ein Alien, der Premierminister von Timbuktu. Du warst nicht mal fähig, mich von Margret zu unterscheiden, schaffst es also nicht mal, Menschen anhand ihres Schreibstils zu erkennen. Komm wieder auf den Teppich.
      Um jemanden verletzen zu können, muss man ihn kennen. Man kann Leute beleidigen, aber ob sie deswegen traurig sind, ist eine gänzlich andere Sache.

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    5. "Du warst nicht mal fähig, mich von Margret zu unterscheiden, schaffst es also nicht mal, Menschen anhand ihres Schreibstils zu erkennen."

      Anhand eines Kommentars, in einem Moment.

      "Um jemanden verletzen zu können, muss man ihn kennen."

      Wenn du nicht unterscheidbar bist, lässt du dich ohne Unterschied verletzen wie die anderen. Was bist du nun, gewöhnlich, oder ungewöhnlich?

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  7. Schau. Wenn du z.B. sagst: "Du hässliche alte Kuh!", müsstest du wissen, dass dein Gegenüber alt und weiblich ist. Wenn es aber ein junger, als konventionell gutaussehend geltender Mann ist, kann es darüber nur lachen. Wenn du dein Gegenüber dämlich nennst, müsstest du wissen, dass es dämlich ist (d.h. einen niedrigen IQ hat). Du kannst höchstens seine Beiträge dämlich finden. Du kannst ihm eine Haltung unterstellen. Aber nur dein Gegenüber weiß, ob es sie tatsächlich an den Tag legt. Du kennst die Familie deines Gegenübers nicht, du weißt nicht, ob es dir diesbezüglich Beleidigungen übel nimmt oder schulterzuckend abtut, und so weiter, und so fort.
    Um jemanden angreifen zu können, benötigt man eine Angriffsfläche. Einen wunden Punkt. Diesen kann man bei einem anonymen Internet-User nur durch einen sehr blöden Zufall treffen. Wenn man sich durch Standard-Beleidigungen eines anonymen Internetusers treffen lässt, ist man entweder jemand, der noch nie Youtube-Kommentare gelesen hat, oder jemand mit einer sehr labilen Persönlichkeit. Ich für meinen Teil mache mir keine Sorgen, dass du mich verletzen könntest.
    Natürlich kannst du jetzt noch, um das letzte Wort zu haben, noch irgendwelche vagen Vermutungen äußern und irgendwelche Fangfragen stellen. Also bitteschön. Ich verlasse dieses Gespräch jetzt, denn mit Mirias Beitrag-Thema hat es eigentlich nichts zu tun.

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    1. Du bist eine Frau. Netterweise haben wir konventionelles männliches gutes Aussehen diskutiert. Dein Name ist dir wichtig, Sharka. Du bist in einem Spannungsfeld zwischen Egalitarismus/Gleichordnung und Hierarchie. Privatsphäre ist dir wichtig. Sonderlich alt bist du nicht. Immerhin bist du in Sachen romance novels und fan-fiction bewandert. Du bist überdurchschnittlich gebildet, und es ist dir wichtig, dass das anerkannt wird. In Sachen Feminismus, und Männer, bist du ambivalent. Familie ist für dich ein Thema, keine Sache von Schulterzucken. Loyalität ist dir wichtig. Auch insofern hast du konservative Berührungspunkte mit Margret. - Hätte ich dich verletzen wollen, hätte ich wahrscheinlich beim Thema Kinder angesetzt.

      Anonymität ist das Fehler eines Namens, nicht das Fehler einer Persönlichkeit.

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  8. Es ist vermutlich ein völlig anderer Aspekt, aber ich persönlich habe durchaus, teils recht ausgeprägte, Sexualangst. Solchen Texten wie deinen begegne ich selten, weil ich nie direkt danach suche. Ich finde sie aber überhaupt nicht schlimm.
    Ich denke in der Phantasie schützt man sich selbst und interpretiert den Sachverhalt eben in einem, für die eigene Perspektive angenehme Art und Weise oder kann sich dem schlicht emotional verweigern und es nur nüchtern zur Kenntniss nehmen. So habe ich es auch früher mit Horrorfilmen gehalten, bis ich mich entschlossen habe das Genre einfach komplett zu meiden.

    Wenn man eine Geschichte als Anregung für erotische Phantasien nutzen will, ist es egal ob sie erfunden ist. Wenn man aus ihr Rückschlüsse auf die Realität machen will, über die man sonst keine eigenen Erfahrungen oder Kenntnisse hat, dann ist es natürlich interessant zu wissen wie realistisch eine Geschichte ist. Auch wenn man sich vergleichen wollte. Zumindest denke ich häufiger bei solchen Beschreibungen: "Das mit der Penetration geht da innerhalb von zwei Sätzen rein-raus, was für mich bei meinem Körper und auf meinem Erkenntnisstand nicht vorstellbar ist". Dann frage ich mich ob sowas normal ist, wenn man häufiger Sex hatte. Aus Schilderungen höre ich, dass es beides zu geben scheint: Leute die ihre Methode finden und denen es leicht fällt und Leute die dauerhaft Probleme haben. Oft jedoch wird eben gelogen und dann bilde ich mir über die Sexualität aufgrund falscher Darstellung auch eine falsche Meinung. Diese Fragen könnten also von Leuten kommen die sich eine gewisse Aufklärung, zB über Swingerclubs wünschen. Die "Auszeichnung" als echt kann sicher auch diejenigen beflügeln, die sich dann sagen können "sowas passiert real und nicht nur als Idee" und ist auch praktisch umsetzbar etc pp. Vermutlich ist letzteres sogar das überwiegenste Motiv (?)

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    1. @Alice:

      Danke für deinen Kommentar, du hast tatsächlich noch einen Aspekt miteingebracht, den ich zuvor nicht bedacht habe.

      "Wenn man aus ihr Rückschlüsse auf die Realität machen will, über die man sonst keine eigenen Erfahrungen oder Kenntnisse hat, dann ist es natürlich interessant zu wissen wie realistisch eine Geschichte ist."

      Da ich in der Realität schon einiges gesehen und erlebt hat, würde ich das beinahe so halten, dass eigentlich nahezu alles in der Realität möglich ist.
      Ich denke eben, ob jene Person das tatsächlich selbst erlebt hat würde dabei keine Rolle spielen.
      Ich muss sagen, mir sind bisher selten (dann auch eher extrem harter BDSM) Geschichten begegnet, die ich tatsächlich für nicht realistisch halte.

      "Diese Fragen könnten also von Leuten kommen die sich eine gewisse Aufklärung, zB über Swingerclubs wünschen. Die "Auszeichnung" als echt kann sicher auch diejenigen beflügeln, die sich dann sagen können "sowas passiert real und nicht nur als Idee" und ist auch praktisch umsetzbar etc pp. Vermutlich ist letzteres sogar das überwiegenste Motiv (?)"

      Praktisch umsetzbar ist nahezu alles, sofern man den richtigen Partner dazu hat.

      Was Aufklärung über Swingerclubs angeht, so denke ich dass unterschiedliche Clubs wieder unterschiedlich sind und würde daher nur Personen, denen ich persönlich vertraue solche Berichte 100% glauben.
      Meine Methode wäre in dem Fall einfach nachschauen und ausprobieren ;)

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