Montag, 14. November 2016

Status und Charakter machen attraktiv

Immer wieder taucht die Frage auf, was eigentlich attraktiv bzw. anziehend macht. Abgesehen von Äußerlichkeiten kann dies – und ist es häufig – der Status einer bestimmten Person sein.
Warum etwa finden so viele Frauen Robert Pattinson, George Cloony oder Leonardo Di Caprio attraktiv? Das sind alles Schauspieler, die tatsächlich äußerlich eher durchschnittlich sind. Aber natürlich gibt es einerseits den Status als Schauspieler und andererseits den bzw. die Charaktere, die diese Schauspieler jeweils darstellen: Häufig starke Männer mit Beschützerinstinkt.
Gerade bei Robert Pattinson, der in Twillight den männlichen Hauptcharakter Edward Cullen verkörpert ist mir der Hype extrem aufgefallen. Als Twilliight in den Kinos lief, gab es viele junge Frauen, die Robert Pattinson plötzlich unheimlich attraktiv fanden.
Der Filmcharakter Edward Cullen war durchaus als Charakter attraktiv: Er war der starke nahezu unsterbliche Vampir, der jederzeit sofort zur Stelle war, um seine Geliebte verletzliche Frau zu beschützen. Ich persönlich fand den Charakter attraktiv, aber den einfachen Schauspieler, wie er beispielsweise in irgendwelchen Klatschblättern präsentiert wurde, sehr unattraktiv.

Genauso geht es mir beispielsweise auch bei Commander Lexa aus „The 100“, gespielt von Alycia Debnam-Carey. Sie ist in der Rolle als starke und teilweise skrupellose Anführerin unglaublich attraktiv und anziehend. Auch die Situationen in denen sie Gefühle zeigt gegenüber der Person, die sie liebt  und sich dann verantwortlich fühlt tragen dazu bei.
Die Schauspielerin selbst ist vermutlich auch sehr attraktiv – vor allem für viele Männer, aber für mich bei weitem nicht so sehr wie der fiktive Charakter Lexa. Ich steh eben auf Anführer ;)
In der neuen Serie „Fear the walking Dead“ spielt sie eine 17jährige, das macht sie nicht unbedingt besonders anziehend.

Ich mache – vermutlich zu vielen anderen – einen Unterschied zwischen dem fiktiven Charakter und der bzw. dem Schauspieler/in. Ich habe das Gefühl, dass viele das nicht tun und die Anziehung, die aufgrund des fiktiven Charakters entsteht auf den Schauspieler projizieren. Hier entsteht eine Verschmelzung bzw. Vermischung von Fiktion und Realität, die ich nicht für gut halte. Dies zeigt aber wiederum wie sehr Status und Charakter eben beeinflussen kann, was jemand attraktiv findet.
Und ich denke, dass trifft nicht nur auf Frauen zu. Auch viele Männer finden beispielsweise Cameron Diaz attraktiv, obwohl sie – wäre sie nicht eine berühmte Schauspielerin – vermutlich von den wenigsten so betrachtet werden würde.

Ich finde es immer wieder interessant, wie vehement oft abgestritten wird, dass der Status beispielsweise bei Schauspielern eine Rolle spielt. Es geht doch nicht mal darum, dass damit viel Geld verbunden ist. Sondern einfach, was mit der Position ausgedrückt wird. Vielleicht ein bisschen Macht und damit auch die Möglichkeit, eine andere Person in gewisser Weise beschützen zu können.

Insgesamt gibt es hier zwei Aspekt: Zum einen den Status selbst und zum anderen die Projektion eines fiktiven Charakters und der mit diesem verbundene Status auf den Schauspieler. Aber am Ende geht es immer um das Gleiche.

Kommentare:

  1. Fall nicht in das andere Extrem. Es besteht ein Zusammnhang zwischen dem wie eine Person ist, und dem was sie darstellen kann. Eine Uniform verleiht Macht, muss aber ausgefüllt werden. Ein fiktives Setting verleiht Macht, muss aber ausgefüllt werden. Wenn Körper, Haltung, Stimme, Bewegungen, Blick, und Gesichtsausdruck nicht in der Person selbst angelegt sind, wird sie diese nicht überzeugend darstellen können, insbesondere nicht auf Dauer. Du liegst nicht gänzlich falsch (auch "social proof" spielt eine Rolle), gehst aber zu weit. Trotzdem eine gute Betrachtung. Und es ist kaum zufällig, dass sich Shades aus Twilight entwickelt hat.

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    1. @Stephan:
      "Ein fiktives Setting verleiht Macht, muss aber ausgefüllt werden. Wenn Körper, Haltung, Stimme, Bewegungen, Blick, und Gesichtsausdruck nicht in der Person selbst angelegt sind, wird sie diese nicht überzeugend darstellen können, insbesondere nicht auf Dauer."

      Von auf Dauer war auch keine Rede. Mir ist lediglich aufgefallen, dass ein bestimmter Filmcharakter durchaus beeinflussen kann, ob der jeweilige Schauspieler als attraktiv wahrgenommen wird oder nicht.
      Das Twillight Beispiel habe ich auch deshalb gewählt, da ich den Charakter Edward Cullen durchaus anziehend, den Schauspieler Robert Pattinson aber sehr unattraktiv finde.

      Ich denke nicht, dass ich zu weit gehe. Vielleicht interpretierst du das etwas zu weit ;)

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    2. Nichts dagegen, wenn es weit geht.

      (1) Merken nicht, dass sie Beschützer/Macht/Dominanz anzieht (beziehungsweise auszieht)

      (2) Halten Schauspieler und fiktiven Charakter für identisch

      Hältst du (1) und (2) für verbunden? Etwa in der Art, dass Mädchen eigentlich vom machtvollen Charakter angezogen werden, sie aber den machtvollen Charakter und den weniger mächtigen Schauspieler "verschmelzen", und dann fälschlich glauben, dass sie die weniger mächtige Verschmelzung sexy finden?

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    3. @Stephan:

      Ich halte es für möglich, dass 1 und 2 verbunden sind, aber nicht zwangsläufig gegeben.

      Ich denke schon, dass viele tatsächlich Charakter und Schauspieler verschmelzen und das nicht merken. Aber ob der Charakter jetzt zwangsläufig einer ist, der die Attribute "Beschützer/Macht/Dominanz" beinhaltet ist für mich nicht sicher.

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    4. Miria,

      wollen sie sich täuschen, vermeiden wahrzuhaben, dass sie Beschützer/Macht/Dominanz anziehen?

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    5. Stephan, ich verstehe die Frage nicht...

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    6. Gemeinhin leugnen Menschen, dass sie einen Beschützer wollen, dessen Macht sie sich in gewisser Weise unterwerfen und ausliefern. Dahin geht die Frage. Täuschen sich Frauen über ihre wahren Wünsche, und sehen sie deshalb weniger klar als du, was hier eigentlich geschieht?

      Das wirft nebenbei die Frage auf, was dich in die Lage versetzt, das - deine Wünsche - ehrlich und offen wahrzunehmen und anzuerkennen.

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    7. "Dahin geht die Frage. Täuschen sich Frauen über ihre wahren Wünsche, und sehen sie deshalb weniger klar als du, was hier eigentlich geschieht?"

      Wieso denkst du, dass die wahren Wünsche zwangsläufig die nach einem Beschützer sind?

      "Das wirft nebenbei die Frage auf, was dich in die Lage versetzt, das - deine Wünsche - ehrlich und offen wahrzunehmen und anzuerkennen."

      Ich bin eben unnormal ;)

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    8. "Wieso denkst du, dass die wahren Wünsche zwangsläufig die nach einem Beschützer sind?"

      War das nicht deine These? Obwohl weder du noch ich von "zwangsläufig" gesprochen haben, bist jetzt.

      "Ich bin eben unnormal ;)"
      Eine ungewöhnliche schöne Tautologie, weil du es bist.

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  2. "War das nicht deine These? Obwohl weder du noch ich von "zwangsläufig" gesprochen haben, bist jetzt."

    Meine These war, dass Personen einen bestimmten Status anziehend finden, dies muss aber nicht mit dem Konstrukt des Beschützers verbunden sein.

    "Eine ungewöhnliche schöne Tautologie, weil du es bist."

    Soso.

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    1. "Meine These war, dass Personen einen bestimmten Status anziehend finden, dies muss aber nicht mit dem Konstrukt des Beschützers verbunden sein. "

      Fair enough. Es bleibt Macht. Für dich:

      "Gemeinhin leugnen Menschen, dass sie einen [Mann der Macht*] wollen, dessen Macht sie sich in gewisser Weise unterwerfen und ausliefern. Dahin geht die Frage. Täuschen sich Frauen über ihre wahren Wünsche, und sehen sie deshalb weniger klar als du, was hier eigentlich geschieht?

      Das wirft nebenbei die Frage auf, was dich in die Lage versetzt, das - deine Wünsche - ehrlich und offen wahrzunehmen und anzuerkennen."


      *Ich lehne Star Wars ab.

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  3. Antworten
    1. Ja, nur ein bisschen viel Stress im Moment.

      Geht aber bald weiter hier :)

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    2. "Geht aber bald weiter hier :)"

      Gut. Wenn ich zu lange anstehe, mache ich Unsinn.

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  4. Ich denke, du irrst.

    "Warum etwa finden so viele Frauen Robert Pattinson, George Cloony oder Leonardo Di Caprio attraktiv? Das sind alles Schauspieler, die tatsächlich äußerlich eher durchschnittlich sind."

    Die meisten Frauen ca. ab 40, 45 finden vor allem George Clooney optisch nicht durchschnittlich, sondern sehr attraktiv. Guck dir mal einen durchschnittlichen Mann in seinem Alter an und frag dich, ob Clooney wirklich durchschnittlich ist.
    Leonardo DiCaprio war ein Teeny-Schwarm in Titanic. Da hat er genau so ausgesehen, wie es damals in den 90-ern bei den jungen Mädchen beliebt war. Süßes Gesicht, Pagenschnitt, nicht zu muskulös. Heute gilt er nicht mehr als sonderlich sexy, nicht mehr als Frauenschwarm, sondern eher als guter Schauspieler. Robert Pattinson hat vielleicht tatsächlich die Rolle als Vampir sexy gemacht. Seit der Hype um Twilight abgeflaut ist, kräht kein Hahn mehr nach ihm. Wobei er vielen eingefleischten Twilight-Fans zu hässlich war. Verständlich, meiner Meinung nach, aber das ist Geschmackssache.
    Wenn es so wäre, wie du sagst, dann würden Schauspieler wie Robert DeNiro, Steve Buscemi, Christopher Walken, Harrison Ford, etc. auch alle als Frauenschwärme gelten. Tun sie aber nicht (ok, Harrison Ford war mal sicher nicht unbeliebt, als er noch jung war). Sie sind Charakterschauspieler. Wenige würden behaupten, sie seien sexy.

    Natürlich gibt es da draußen Männer, die hübscher sind, als die von dir aufgezählten Schauspieler. Aber die sieht man nun mal nicht so mir nix, dir nix auf der Straße. Sie sind extrem selten. Die Schauspieler sind aber auf der Leinwand. Und in Filmen werden sie nur von ihrer besten Seite gezeigt (oder denkst du, dass Männer nicht gephotoshoppt und geschminkt werden?). Wenn jemand einen als attraktiv geltenden Schauspieler attraktiv findet, dann nicht weil er "Status" hat, sondern weil er attraktiv ist, oder auch attraktiv geschminkt und aufgebessert wird. Punkt.

    ~Shark

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  5. @Shark:

    "Wenn jemand einen als attraktiv geltenden Schauspieler attraktiv findet, dann nicht weil er "Status" hat, sondern weil er attraktiv ist, oder auch attraktiv geschminkt und aufgebessert wird. Punkt."

    Die Aussage ist also: Weil das so ist.
    Die Frage, der ich hier allerdings versuche auf den Grund zu gehen war, was führt dazu, dass jemand als attraktiv wahrgenommen wird. Dazu hast du leider nichts gesagt außer geschminkt bzw. photoshop...

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    1. "Die Aussage ist also: Weil das so ist.
      Die Frage, der ich hier allerdings versuche auf den Grund zu gehen war, was führt dazu, dass jemand als attraktiv wahrgenommen wird. Dazu hast du leider nichts gesagt außer geschminkt bzw. photoshop..."

      Ja. Man könnte auch sagen "aufgrund der Biologie". Das sollte sich eigentlich von selbst verstehen. Gewisse körperliche Merkmale werden von einer Mehrheit der Menschen als optisch attraktiv wahrgenommen. Ein Durchschnittsgesicht. Symmetrie, die auf Gesundheit schließen lässt. Markante Gesichtszüge. Schminke und Photoshop simulieren diese Dinge und führen dazu, dass Menschen als gutaussehend empfunden werden, die in Natura gerade mal durchschnittlich hübsch wenn nicht unattraktiv sind.
      Manche Schauspieler besitzen sie auch von Natur aus. George Clooney würde ich z.B. durchaus dazuzählen, jedenfalls bis vor ca. 10, 15 Jahren (mittlerweile ist er offensichtlich alt und benötigt Nachbearbeitung). Natürlich gefällt/gefiel er trotzdem nicht jeder Frau (mein Typ wäre er auch nicht).
      Denkst du, Frauen seien davor gefeit, die optischen Attraktivitätsmerkmale der Männer als anziehend wahrzunehmen?
      Nachdem du ja schon gesagt hast, Menschen würden nicht zugeben, auf "Status" zu stehen, warum fällt es manchen Leuten so schwer, zuzugeben, dass Frauen auf schöne oder schön geschminkte Männer stehen? Warum muss ausgerechnet bei Frauen immer eine Begründung gesucht werden, warum sie jemanden anziehend finden? Warum reicht "er ist gutaussehend" nicht als Begründung aus?

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    2. @Shark:

      Gutaussehend hast du schön beschrieben, dafür gibt es wie du sagst bestimmte biologische Merkmale. Diese suggerieren Gesundheit etc.

      Aber gutaussehend ist nicht gleichbedeutend mit attraktiv! Und jemand, der einfach nur gutaussehend ist, aber sonst charakterlich nicht etwas bestimmtes zu bieten hat, wird vermutlich nicht von allzu vielen als attraktiv wahrgenommen.

      Du störst dich vielleicht daran, dass du hier Status mit männlich verknüpft siehst und auch Stephan schreibt "Frauen wollen eigentliche einen Mann der Macht". So war das von mir auch nicht konkret gemeint.
      Das geht durchaus auch umgekehrt. Warum gilt Cameron Diaz als attraktiv? Ihr Gesicht ist mit schmalen Lippen so ziemlich das Gegenteil von dem, was gemeinhin als gutaussehend angesehen wird.

      Beispiel von mir persönlich: In meiner Lieblingsserie gibt es eine Anführerin, die über insgesamt 12 Clans und damit zigtausend Menschen herrscht - teilweise skrupellos. Ich finde diese Person sehr attraktiv und steht total auf sie! ´
      In einem anderen Film spielt die gleiche Schauspielerin einfach eine junge Frau, die mit ihrer Familie vor Zombies flieht - unattraktiv.
      Obwohl sie optisch immernoch die gleiche Person ist, finde ich sie in der Rolle überhaupt nicht anziehend.
      Einfach nur eine hübsche junge Frau, der Status der Anführerin fehlt eben.

      "Warum reicht "er ist gutaussehend" nicht als Begründung aus?"

      Gutaussehend kann vielleicht mit reinspielen, wen man attraktiv findet, aber es ist 1. lange nicht ausreichend und 2. durch Status problemlos auszugleichen, wenn jemand durchschnittlich aussieht.

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  6. "Aber gutaussehend ist nicht gleichbedeutend mit attraktiv![...]"

    Für manche Leute ist es durchaus gleichbedeutend mit attraktiv! Insbesondere wenn es um Personen geht, deren Charakter man nicht kennenlernen kann (etwa Models)! Geh doch nicht immer von dir als Maßstab aus.
    Den meisten Leuten, die auf der Suche nach einem Onenightstand sind, wird der Charakter oder "Status" (was auch immer das konkret jetzt ist) auch relativ powidl sein. Was vielleicht bei einem kurzen sexuellen Kontakt noch mit rein spielt, sind Stimme und Bewegungen. Aber das war's für eine Vielzahl der Menschen dann auch wieder. Da bin ich ziemlich sicher.

    "Du störst dich vielleicht daran, dass du hier Status mit männlich verknüpft siehst und auch Stephan schreibt "Frauen wollen eigentliche einen Mann der Macht". So war das von mir auch nicht konkret gemeint.
    Das geht durchaus auch umgekehrt. Warum gilt Cameron Diaz als attraktiv? Ihr Gesicht ist mit schmalen Lippen so ziemlich das Gegenteil von dem, was gemeinhin als gutaussehend angesehen wird."

    Ich störe mich am "Status"-Begriff, weil er schwammig ist.
    Ein einzelnes Merkmal (schmale Lippen) bedeutet nicht, dass das ganze Gesicht unattraktiv ist. Einerseits steht nicht jeder auf dicke Lippen, andererseits können kleine "Makel" auch die Schönheit noch unterstreichen. Und Diaz besteht ja abgesehen davon nicht nur aus Gesicht, sondern auch noch aus Körper (und der ist eine Wucht) und Haaren. Mein Typ wäre sie wohl auch nicht, wenn ich nicht stockhetero wäre. Rein im ästhetischen Sinn (anders kann ich das als Hetera ja nicht beurteilen) würde ich sagen, dass mir ihr Maul zu breit ist (komisch, Julia Roberts hat auch einen breiten Mund, die finde ich aber ziemlich hübsch). Dass viele Männer sie optisch anziehend finden, kann ich aber trotzdem nachvollziehen. Und ich bin auch ziemlich sicher, dass es nichts mit ihrem "Status" zu tun hat. Wenn sie nicht tatsächlich als gutaussehend gelten würde, würde sie ganz andere Rollen spielen. Oder siehst du Kathy Bates oder von mir aus Amanda Plummer in ähnlichen Rollen wie Cameron Diaz?

    "Beispiel von mir persönlich [... zu viele Zeichen]"

    Für mich hört sich das an, als würdest du Sympathie und Bewunderung mit Attraction verwechseln. Oder benötigst Sympathie und Bewunderung, um jemanden attraktiv finden zu können. Dummerweise bist du aber kein Maßstab.

    "Gutaussehend kann vielleicht mit reinspielen, wen man attraktiv findet, aber es ist 1. lange nicht ausreichend und 2. durch Status problemlos auszugleichen, wenn jemand durchschnittlich aussieht."

    Sehe ich nicht so. Status kann gutes Aussehen (bzw. das, was ich persönlich als gutaussehend empfinde) ganz und gar nicht ersetzen. Erst recht nicht locker. Aber ein schlechter Charakter kann überdurchschnittliches Aussehen verderben.
    Natürlich ist (rein objektiv) gutes Aussehen nicht ausreichend. Das Immunsystem des anderen und die Ähnlichkeit zu einem selbst ist ausschlaggebend, ob man ihn tatsächlich anziehend findet. Der Charakter ist ausschlaggebend, ob man mit dem attraktiven Partner im Endeffekt zusammenbleiben kann.
    Bei manchen Leuten spielt "Status" (hier definiert als Berühmtheit und Geld) natürlich eine Rolle. Ich würde aber dann sagen, dass die "Anziehung" nicht so sehr mit tatsächlicher sexueller Attraction zu tun hat, als vielmehr mit kalter Berechnung.

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