Donnerstag, 8. September 2016

Diskussionsstil: Rational oder emotional

Es gibt Menschen, die eher sachlich und mit etwas Abstand zum Thema diskutieren und solche, die meist emotional diskutieren.

Wenn beispielsweise in einer Diskussion jemand das Argument bringt, Einwanderer in Deutschland sind meist unterdurchschnittlich intelligent oder gebildet. Dann ist dies eine sachliche Aussage (welche evtl. falsch sein mag) und hat keinen emotionalen Bezug.

Die sachliche Antwort wäre beispielsweise einen Beleg für diese Behauptung zu fordern oder sich über mögliche Gründe Gedanken zu machen (sollte sich die Aussage als wahr herausstellen).

Die emotionale Antwort wäre in dem Fall: „Du Rassist, mit dir brauche ich gar nicht zu diskutieren!“

Daran erkennt man schon, dass es schwierig ist, wenn eine Person mit einem sachlichen Diskussionsstil auf eine Person mit einem emotionalen Diskussionsstil trifft. Für denjenigen, der jetzt Rassist schreit war die Behauptung zuvor rassistisch, weil er bei jedem Satz eine zweite Ebene erkennt, eine Gefühlsebene. Das bedeutet, wenn jemand sachlich sagt, Einwanderer wären unterdurchschnittlich intelligent versteht die emotionale Person „Ausländer sind dumm“, in dieser Aussage ist natürlich Rassismus enthalten. Die emotional agierende Person übersieht aber, dass dies gar nicht die Aussage des Gegenübers war. Viel mehr geht sie hier ihre eigene Interpretation bzw. ihre eigenen Unterstellungen gegenüber der anderen Person an.

Genauso ist es andersrum für eine Person mit sachlichem Argumentationsstil schwierig zu verstehen, warum auf Fakten plötzlich mit unsachlichen Beleidigungen (wie hier Rassist) oder sonstigen Beschimpfungen geantwortet wird, obwohl man doch an einer faktenbasierten sachlichen Diskussion interessiert wäre. Jemand, der ein Thema sachlich betrachtet kann trotzdem Gefühle haben und selbst einen Bezug zum Thema, versucht jedoch von diesem zu abstrahieren. Der persönliche Bezug kann als ein Beispiel zur Bestätigung von Fakten herangezogen werden, übertrifft jedoch nicht gleich jede sachliche Ebene.

 

Ich persönlich diskutiere eher sachlich und rational statt emotional. Für mich ist es tatsächlich schwierig, wenn man auf Fakten und evtl. Beispielen aus dem eigenen Leben plötzlich Entgegnungen wie „du bist arrogant“, „du bist naiv“ oder ähnliches bekommt. Selbst wenn ich tatsächlich arrogant wäre, so ist das doch in dem Moment gar nicht das Thema (sollte sich die Frage als so interessant herausstellen, könnte man dazu ja eine eigene Diskussion eröffnen).

Meist versuche ich die Diskussion zurück auf sachliche Ebene zu ziehen, was mir aber nur selten gelingt. Da ich auf solche Unterstellungen anstelle einer rationalen Diskussion wenig Lust habe, ist danach die Diskussion für mich auch beendet. Das finde ich sehr schade. Denn ich mag es mit Menschen zu diskutieren, besonders bei unterschiedlichen Meinungen. Durch die Diskussion mit jemandem, der eine konträre Meinung zu meiner eigenen hat, lerne ich andere Sichtweisen kennen und neue Blickwinkel werden eröffnet. Manchmal habe ich noch gar keine gefestigte Meinung zu einem Thema (Beispiel AfD, wo es auch nicht wenig Diskussion im Moment gibt), aber werde in der Diskussion in eine Ecke gedrängt, da das Gegenüber versucht die Diskussion auf eine emotionale Ebene zu ziehen.

Das ist anstrengend für mich und wirklich schade, wenn ich ursprünglich den Diskussionspartner aufgrund interessanter Ideen und Überlegungen geschätzt habe.

Natürlich könnte eine emotional diskutierende Person jetzt argumentieren, ich solle mich auf deren Diskussionsstil einlassen. Aber das ist mir dann doch zu anstrengend. Dafür müsste ich bei jeder Darstellung irgendwelcher Fakten darüber nachdenken, welche anderen Dinge eine zweite Person dort hineindeuten kann.

Mir wäre es lieber, wenn der andere Diskussionspartner vielleicht auch einfach mal versucht die Worte und Fakten als die zu begreifen, die tatsächlich gesagt oder geschrieben wurden. Und falls man doch wieder Rassismus oder Sonstiges in irgendwelchen Fakten vermutet, vielleicht einfach nochmal genau nachfragen, so lassen sich am einfachsten Missverständnisse vermeiden!

 

Kommentare:

  1. Diesen Beitrag finde ich nun ehrlich gesagt sehr interessant, weil Du an anderer Stelle in diesem Blog Leszek gegenüber genauso argumentierst, wie Du es hier als "emotionaler Diskussionsstil" bezeichnet. Leszek vertritt, zusammengefasst, die sehr sachliche Position, dass eine Demokratie nur ein bestimmtes Maß an Personen verträgt, die dieser Staatsform gegenüber feindlich eingestellt sind. Du antwortest ihm, indem Du ihm NPD-Nähe unterstellst, statt inhaltlich auf seine Argumentation einzugehen.

    Nebenbei ist das, was Leszek vertritt, mitnichten NPD-nah, sondern schlicht und einfach die Position klassischer Einwanderungsländer wie Kanada, USA, Australien und Israel. Alle forden, sofern ein längerer Verbleib im Land geplant ist, ein Bekenntnis zur Verfassung und prüfen deine Gesinnung in dieser Richtung. Die USA unterhalten z. B. in Asien einige Flüchtlingslager (zusammen mit internationelen Organisationen). Von dort aus dürfen sich Flüchtlinge als Einwanderer in die USA und teilweise auch nach Kanada bewerben, erhalten entsprechende Kurse und werden geprüft. Menschen mit einer Gesinnung, die der Verfassung widerspricht, werden nicht ins Land gelassen.

    Wo genau siehst Du in Leszeks Aussagen da Rechtsradikalität? An welcher Stelle? Warum? Wo ist die NPD-Nähe (übrigens schreibst Du bezüglich der Afd ja selbst, dass es albern ist, eine Position nur deshalb zu kritisieren, weil sie gewöhnlich von einer bestimmten Gruppierung vertreten wird, womit Du deine Aussage selbst ad absurdum führst, selbst wenn sie zuträfe).

    LG

    Margret

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  2. Hallo Margret,

    "Leszek vertritt, zusammengefasst, die sehr sachliche Position, dass eine Demokratie nur ein bestimmtes Maß an Personen verträgt, die dieser Staatsform gegenüber feindlich eingestellt sind. Du antwortest ihm, indem Du ihm NPD-Nähe unterstellst, statt inhaltlich auf seine Argumentation einzugehen."

    Ich bin mir jetzt nicht sicher, ob du das einfach anders wahrgenommen hast oder wie du darauf kommst. Ich zitiere hier einfach noch mal das, was du vermutlich meinst. Leszek schrieb:

    "Andererseits muss die Aufnahme von Flüchtlingen aus islamischen Kriegsländern mit intramuslimischen Konfliktszenarien (zwischen Sunniten, Schiiten, Alawiten) begrenzt werden."

    Und darauf schrieb ich wie du sagst:

    "Sehr nah an der NPD, Glückwunsch!
    Menschen, die Hilfe, also Asyl benötigen werden also nun in eine zwei-Klassen Gesellschaft eingeteilt: Diejenigen, die es wert sind, ihre Leben zu schützen und diejenigen, deren Leben weniger wert sind. "

    Sein Wunsch, pauschal Flüchtlinge auch bestimmten Ländern nicht aufnehmen zu wollen ist meilenweit entfernt von der sachlichen Argumentation, die du hier anscheinend hinein interpretierst. Personen, die unserer Staatsform feindlich gegenüber eingestellt sind verträgt unser Land nur in bestimmtem Maß mit Obergrenze für Flüchtlinge aus islamischen Ländern gleichzusetzen halte sich schon für sehr gewagt.

    Und pauschal einer bestimmten Gruppe von Menschen Einstellungen zu unterstellen und diese aus rassistischen oder religiösen Gründen kein Asyl zu gewähren ist nunmal NPD. Ich habe in keinem Moment zu Leszek persönlich angegriffen in dem ich ihn als "dumm, arrogant, naiv" oder sonstiges bezeichnet habe.

    "Nebenbei ist das, was Leszek vertritt, mitnichten NPD-nah, sondern schlicht und einfach die Position klassischer Einwanderungsländer wie Kanada, USA, Australien und Israel."

    Stimmt auch nicht. Es ist zu unterscheiden zwischen Einwanderung und Asyl. Leszek wollte die Anzahl der Flüchtlinge aus bestimmten Ländern begrenzen, das hat nichts mit sonstiger Einwanderung zu tun, die in anderen Ländern nach Kriterien geregelt wird.

    "Menschen mit einer Gesinnung, die der Verfassung widerspricht, werden nicht ins Land gelassen."

    Ist ein großer Unterschied zu der Aussage, man möchte Menschen aus einem muslimischen Land pauschal nicht einreisen lassen.

    "Wo genau siehst Du in Leszeks Aussagen da Rechtsradikalität? An welcher Stelle? Warum? Wo ist die NPD-Nähe (übrigens schreibst Du bezüglich der Afd ja selbst, dass es albern ist, eine Position nur deshalb zu kritisieren, weil sie gewöhnlich von einer bestimmten Gruppierung vertreten wird, womit Du deine Aussage selbst ad absurdum führst, selbst wenn sie zuträfe)."

    Habe ich zuvor ja erläutert. Ich habe außerdem nicht pauschal geschrieben, dass ich diese Aussage ablehne, weil sie NPD nah ist. Sondern auch begründet, warum ich diese Aussage ablehne und zusätzlich erwähnt, dass ich das eben für NPD nah halte.
    Mein Begründung war übrigens folgende:

    "Menschen, die Hilfe, also Asyl benötigen werden also nun in eine zwei-Klassen Gesellschaft eingeteilt: Diejenigen, die es wert sind, ihre Leben zu schützen und diejenigen, deren Leben weniger wert sind."

    Und meiner Meinung nach ist es jedes Leben wert, dass es geschützt wird. Unabhängig von Religion oder Herkunft.

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    1. "Sehr nah an der NPD, Glückwunsch!
      Menschen, die Hilfe, also Asyl benötigen werden also nun in eine zwei-Klassen Gesellschaft eingeteilt: Diejenigen, die es wert sind, ihre Leben zu schützen und diejenigen, deren Leben weniger wert sind."

      Und genau das ist die hochemotionale "Argumentation", die ich kritisiere. Leszek hat recht klar (und wer seine Beiträge kennt, kann auch in dem Beitrag bei dir nichts anderes erkennen)ausgesagt, dass es neben Lebensschutz (dazu hat er andere Ideen siehe unten)auch um den Schutz unseres Staats- und Wertesystems geht, also um den Schutz grunsätzlicher Werte wie Demokratie, Freiheit und Gleichberechtigung. Du unterstellst ihm daraufhin NPD-Nähe und rechte Gesinnung. Das ist unverständlich. Er hat an keiner Stelle gesagt, dass er den Leben unterschiedliche Wertigkeit zumiisst, er hat lediglich bezweifelt, dass ein demokratischer moderner westlicher Staat die richtige Heimat für jemand mit antidemokratischem und antiwestlichem Gedankengut ist.

      "Und meiner Meinung nach ist es jedes Leben wert, dass es geschützt wird. Unabhängig von Religion oder Herkunft."

      Hiezu schlägt Leszek auch in dem Ausgangskommentar vor, Menschen, die nicht-verfassungskonforme Meinungen vertreten, in Flüchtlingslagern z. B. innerhalb arabischer Länder zu unterstützen. Ich halte es ebenfalls für hochproblematisch, im großen Stil Menschen mit einem antidemokratischen Weltbild, die von unseren Werten nichts halten, ins Land zu lassen. In letzter Konsequenz betreibt man damit die Abschaffung unserer Staatsform. Tatsächlich würde ich auch nach isralischem Vorbild prüfen, inwiefern jemand verfassungskonform denkt oder inwiefern zumindest eine Integrationsleistung in dieser Hinsicht erwartbar ist, bevor ich ihn oder sie ins Land lasse. Menschen mit antidemokratischen, antiseminitischen, antichristlichen (oder generell intoleranter Einstellung gegenüber allen anderen Religionen außer der eigenen), homophoben oder frauenfeindlichen Einstellungen verträgt eine Demokratie nur bis zu einem gewissen Grad.

      LG Margret

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    2. @Margret:

      "Und genau das ist die hochemotionale "Argumentation", die ich kritisiere."

      Und genau das meine ich mit emotionaler Diskussion, die ich nicht verstehe... Du deutest etwas in meine Aussage, was da nicht steht. Du hast selbst einen negativen Bezug zur NPD und empfindest es für dich als schlimm, damit verglichen zu werden, deshalb unterstellst du mir hier ähnliche Motive.
      Hättest du das als genauso emotional empfunden, wenn ich SPD, CDU, Grüne oder sonst eine andere Partei geschrieben hätte?
      Falls nicht, bitte überlegen, wer hier emotional reagiert. Und das meine ich nicht als Vorwurf, sondern einfach nur als Tatsache. Versuche bitte nichts in meine Worte zu lesen, was da nicht steht! Ich sage normalerweise immer ziemlich exakt, das was ich meine - ohne etwas zwischen den Zeilen.

      Zum Rest hier nichts weiter... dazu folgt noch ein Artikel bezüglich Leszeks Kommentaren hier.

      Liebe Grüße,
      Miria

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  3. @Leszek:

    Ich habe deine Kommentare gelesen, werde sie an dieser Stelle aber nicht freischalten, da es einfach nicht zum Artikelthema passt.
    Und 12 lange Kommentare finde ich hier eher ungünstig. Ein kurzer Kommentar zu dem, was ich zu Margret geschrieben habe, hätte ich wahrscheinlich freigeschaltet.

    Das heißt aber nicht, dass ich mich nicht damit befasse und evtl. werde ich die in einem meiner nächsten Post entsprechend zitieren und dann kann du nochmal darauf Stellung nehmen. Dort wäre es dann auch passend.

    Viele Grüße,
    Miria

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  4. @ Miria

    "Ich habe deine Kommentare gelesen, werde sie an dieser Stelle aber nicht freischalten, da es einfach nicht zum Artikelthema passt."

    Insofern es darum geht, zu verdeutlichen, wie eine Aussage vor dem Hintergrund der dahinter stehenden Weltsicht zu verstehen und zu beurteilen ist, passt es schon zum Artikelthema.

    "Und 12 lange Kommentare finde ich hier eher ungünstig."

    Mehrere Kommentare sind es ja nur, weil deine Kommentarfunktion eine Textbegrenzung beinhaltet, ansonsten wäre es nur ein langer Kommentar geworden.

    "Ein kurzer Kommentar zu dem, was ich zu Margret geschrieben habe, hätte ich wahrscheinlich freigeschaltet."

    Leider ist das Thema in einem kurzen Kommentar nicht rational begründet darstellbar und du legst ja Wert auf rationale Argumentation.

    "Das heißt aber nicht, dass ich mich nicht damit befasse und evtl. werde ich die in einem meiner nächsten Post entsprechend zitieren und dann kann du nochmal darauf Stellung nehmen. Dort wäre es dann auch passend."

    Na, dann setz die Kommentare doch einfach unter den Artikel zur doppelten Staatsangehörigkeit, auch wenn sie erst die Antwort auf den NPD-Vergleich darstellen. Da passen die Kommentare dann ja thematisch und da kannst du dann darauf antworten, falls du möchtest.

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    1. @Leszek:

      "Mehrere Kommentare sind es ja nur, weil deine Kommentarfunktion eine Textbegrenzung beinhaltet, ansonsten wäre es nur ein langer Kommentar geworden."

      Das ist leider von blogspot so. Auch ein Kommentar in der Länge wäre eher ungünstig.

      "Leider ist das Thema in einem kurzen Kommentar nicht rational begründet darstellbar und du legst ja Wert auf rationale Argumentation."

      Ich lege nicht Wert darauf, ich verstehe es anders einfach nicht.

      "Na, dann setz die Kommentare doch einfach unter den Artikel zur doppelten Staatsangehörigkeit, auch wenn sie erst die Antwort auf den NPD-Vergleich darstellen. Da passen die Kommentare dann ja thematisch und da kannst du dann darauf antworten, falls du möchtest."

      Dort wären sie tatsächlich passender zum Thema. Allerdings möchte ich tatsächlich lieber einen eigenen Post daraus machen, da ich dazu auch so einige Gedanken habe, deren Formulierung vermutlich ähnlich lang wird.

      Liebe Grüße,
      Miria

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    2. Ps. Ich habe mir deine Kommentare in Word kopiert, um diese strukturiert durchgehen und meine Meinung dazu äußern zu können.
      Es sind NEUN (!) DIN-A4 Seiten bei normaler Schrift. Da musst du auch einsehen, dass das für einen Kommentar doch etwas lang ist :)

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  5. Deinem Text kann ich größtenteils zustimmen.

    Ich beschreibe normalerweise Dinge, so wie sie sind (bzw. so wie sie sich mir darstellen). Das bedeutet nicht unbedingt, dass ich sie auch gutfinde. So kommt das aber wohl häufig rüber, und ich werde unter Rechtfertigungsdruck gesetzt - oft für Fakten, die ich selbst gar nicht beeinflussen kann.
    Da heißt es: "Das ist gemein!", "Das ist ungerecht!", "Das ist herzlos!".
    Ich kann dann noch so gute sachliche Argumente bringen, warum etwas notwendig oder sinnvoll ist. Stereotyp kommt nur - ohne auf Argumente einzugehen, und meinetwegen zu versuchen, die zu widerlegen oder entkräftigen - sinngemäß zurück: "Böse!", "Böse!", Böse!"
    Für solch einen Diskussionstil, der niemanden weiter bringt, ist meine Geduld begrenzt, und da läuft das Fass auch schon mal über.

    Wie wohltuend ist dagegen die Diskussion mit einem rationalen Menschen:
    Man tauscht ruhig Argumente und Fakten aus, kann auch mal einen Fehler zugeben, ohne das Gesicht zu verlieren, nähert seine Meinung idealerweise aneinander an, und selbst wenn es zu keinem Konsens kommt, respektiert man sich dennoch gegenseitig.
    Und normalerweise ziehen alle Beteilgten aus dieser Art des Gespräches einen Gewinn, und sei es bloß, dass man zusätzliche Aspekte zur Kenntnis genommen hat.

    Schöne Woche und lg
    Anne

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    1. Hallo Anne,

      "Ich beschreibe normalerweise Dinge, so wie sie sind (bzw. so wie sie sich mir darstellen). Das bedeutet nicht unbedingt, dass ich sie auch gutfinde. So kommt das aber wohl häufig rüber, und ich werde unter Rechtfertigungsdruck gesetzt - oft für Fakten, die ich selbst gar nicht beeinflussen kann.
      Da heißt es: "Das ist gemein!", "Das ist ungerecht!", "Das ist herzlos!"."

      Genau das ist es, was mir auch häufig passiert. Für mich ist nicht verständlich, wie Fakten plötzlich so emotional behandelt werden. Dazu ja auch das Beispiel mit dem Rassismus im Text.


      "Wie wohltuend ist dagegen die Diskussion mit einem rationalen Menschen:"

      Ich glaube allerdings, dass das nur daran liegt, dass du auch rational diskutierst. Ich denke, dass Menschen mit ähnlichen Diskusionsstilen generell besser miteinander diskutieren können. Das wir zwei emotional argumentierenden Personen vermutlich genauso gehen wie zwei rationalen Personen.

      Liebe Grüße,
      Miria

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