Samstag, 26. Oktober 2013

Unfreundlich aus Prinzip

Auf ihrem Blog erzählt Antje Schrupp, wie ein Erlebnis in der Jugend für sie eine Einweihung in dieunselige symbolische Ordnung des Patriarchats war. Noch während sie mit einem Freund rumknutschte erteilte sie ihm plötzlich eine Abfuhr und war anschließend darüber schockiert, dass dieser verärgert reagierte.
Aus dieser Situation zieht sie allerhand „Lehren“ für die Zukunft: Freundlichkeit und Offenheit von Männern würde offenbar als Versprechen für Mehr betrachtet und Männer wären in dem Glauben, sie hätten irgendwelche Ansprüche.
Daraus folgte die Konsequenz, dass sie Männern gegenüber nun sehr, sehr unfreundlich ist. Es besteht also keine Chance für einen Mann Frau Schrupp irgendwo kennenzulernen außer im Internet. Denn sie blockt ansonsten alle Versuche sofort ab, weil ein Lächeln ja als Aufforderung zum Sex verstanden werden könnte.

Ich muss ehrlich sagen, mir tut sie in diesem speziellen Punkt sehr leid. Ich lese häufig und gerne ihren Blog und bin auch öfters mal ihrer Meinung. Aber das Lesen dieses Beitrags hat bei mir nur eine Traurigkeit und Mitleid erzeugt. Sich selbst so einzusperren ist doch einfach nur schrecklich, ich war regelrecht schockiert!

Ich kann die Reaktion der männlichen Person (leider erfährt man nichts über das Alter) durchaus nachvollziehen. Ich hätte mich auch ziemlich geärgert, wenn ich mit einem Typen rumgemacht hätte, den ich vermutlich noch ziemlich heiß gefunden habe und der mir dann plötzlich eine Abfuhr erteilt. Meiner Meinung nach eine durchaus sehr verständliche Reaktion. Natürlich hat niemand einen Anspruch auf irgendwas, was eine andere Person nicht möchte. Aber dennoch sollte man sich vielleicht vorher überlegen, was und wie weit man gehen möchte, um eventuell niemanden zu verletzen. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass eine solche Situation für das Gegenüber ziemlich verletzend sein kann.

Aber daraus jetzt abzuleiten, dass Freundlichkeit und Offenheit von Männern generell als eine Aufforderung zu mehr interpretiert wird, erschließt sich mir nicht. Ich selber bin ein ziemlich freundlicher und offener Mensch. Ich bin in der Öffentlichkeit vom Verhalten her vermutlich so ziemlich das Gegenteil von Antje Schrupp. Ich lerne gerne neue Menschen kennen - und das völlig unabhängig vom Geschlecht. Wenn ich ohne Zeitdruck unterwegs bin, ist ein wenig Smalltalk häufig ganz angenehm. Gerade in öffentlichen Verkehrsmitteln finde ich es sonst recht langweilig.
Auch die Kommentare auf dem Blog sind ganz interessant und lassen sich wohl in drei Kategorien untereteilen:

  1. Zustimmung: Frauen, die gleicher Meinung sind und ähnlich handeln. Männer, die sich bemühen, Frauen nicht zu ängstigen, indem sie z.B. die Straßenseite wechseln.
  2. Vorwurf von Verurteilung aufgrund eines körperlichen Merkmals (hier Geschlecht), der Vergleich zum Rassismus wird gezogen.
  3. Personen, die ihr Verhalten überhaupt nicht nachvollziehen können und nicht verstehen.

In Kommentaren wird unter anderem auch bemängelt, dass nach einem Gespräch häufig nach der Telefonnummer gefragt werde, da der Mann sich wohl mehr erhoffe. Ganz ehrlich, wenn ich mich über einige Zeit gut unterhalten habe und die andere Person nett finde, so tausche ich doch gerne die Telefonnummer aus, um weiter in Kontakt zu bleiben. Wobei ich in der Vergangenheit die Erfahrung gemacht habe, dass bei mir eher Frauen nach einer Telefonnummer oder einem Wiedersehen fragen. Vielleicht ist es schon so weit, dass Männer selbst damit negative Erfahrungen machen mussten und nur noch selten fragen. Ich persönlich habe übrigens noch keinen Mann erlebt, der mir nach einer netten Unterhaltung auf Nachfrage nicht seine Telefonnummer geben wollte. Und  wenn man sich nur noch einmal auf ein freundschaftliches Gespräch trifft. Allerdings bekam ich auch einmal die Antwort, er habe eine Freundin, was wohl darauf schließen lässt, dass manche Männer auch der Meinung sind, Frauen würden immer gleich mehr wollen. Als ich dann mit „ich wollte deine Telefonnummer und nicht mit dir ins Bett“ geantwortet habe, bekam ich die doch noch :) und wir sind immer noch befreundet, leider wohnt er mittlerweile weiter weg.

Ich finde es schade, dass mit einem solchen Verhalten, Unfreundlichkeit aus Prinzip, den entsprechenden Personen viele tolle Begegnungen und Menschen entgehen. Außerdem finde ich dieses Verhalten auch für unsere Gesellschaft schade. Gesamtgesellschaftlich betrachtet führt dies einerseits dazu, dass Kommunikation und der Umgang fremder Menschen miteinander weiter abkühlt und andererseits wird damit evtl. das zuvor kritisierte Verhalten von Männern miterzeugt. Wenn Männer es gewohnt sind, dass Frauen generell unfreundlich sind, außer sie sind sexuell interessiert (so wie Antje Schrupp selbst schreibt), dann muss man sich doch nicht wundern, dass sie bei freundlichen Frauen sofort ein sexuelles Interesse vermuten.
Glücklicherweise ist es noch nicht so weit und ich kann weiterhin ohne Probleme freundlich und offen sein. Nette Menschen - Männer und Frauen - kennenlernen und Freundschaften knüpfen ohne Hintergedanken!

Christian hat sich auf seinem Blog ebenfalls mit dem Artikel von Antje Schrupp befasst: „Sowas kannst dunicht machen, mich aufgeilen und dann nicht zum Ende kommen“

Kommentare:

  1. Stephan Fleischhauer26. Oktober 2013 um 14:12

    Was ich wirklich verrückt finde ist, dass Antje ihr Verhalten davon abhängig macht, wie attraktiv der Mann ist. Sie schreibt zunächst:

    Ich lernte, dass ich damit rechnen muss, dass mein Entgegenkommen, mein Mich-Öffnen, meine Freundlichkeit, von Männern (sicher nicht von allen, aber eben doch von welchen, ohne dass ich vorher wissen könnte, ob dieser konkrete Mann, mit dem ich es gerade zu tun habe, dazu gehört) quasi als Versprechen auf “Mehr” interpretiert werden kann.

    Sie sagt also, dass sie es den Männern nicht ansieht, zu welcher Kategorie sie gehören. Ihr Auswahlkriterium für Männer, denen gegenüber sie sich öffnet, ist nun nicht, wie man es eigentlich erwarten müsste, ein besonders zurückhaltendes, höfliches Verhalten. Darauf scheint sie gar nicht zu achten. Eher scheint sie übergriffiges Verhalten als unvermeidlich anzusehen, denn sie schreibt, dass sie übergriffiges Verhalten toleriert, soweit die Männer wenigstens attraktiv sind. Sie lässt sich sogar zu der Aussage hinreißen, dass sie in diesem Fall eine "Vergewaltigung" als "nicht so schlimm" empfinden würde.

    Das ist wirklich im höchsten Grade schizophren, ich frage mich, ob sie das wirklich ernst meint, was sie da schreibt.

    Auf meine Frage, ob sie denn von den befreundeten, attraktiven Männern je vergewaltigt wurde, hat sie bezeichnenderweise nicht geantwortet.

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    1. Dass Frau Schrupp ihr Gegenüber nach der Attraktivität beurteilt und davon abhängig macht, ob sie freundlich ist oder nicht, finde ich nicht ungewöhnlich. Die Gesellschaft ist doch heutzutage allgemein recht oberflächlich und ein Großteil der Menschen scheint so zu handeln (häufig vielleicht auch unbewusst).

      Viel erschreckender finde ich es, dass sie davon ausgeht, eine Vergewaltigung durch einen attraktiven Mann sei weniger schlimm. Steht das nicht genau im Widerspruch zu dem, was alle Feministinnen immer forderten? Auch die Strafbarkeit der Vergewaltigung in der Ehe wird damit in Frage gestellt ohne dass sie das vermutlich will. Denn welche Ehefrau findet ihren Mann nicht attraktiv und müsste das Strafmaß dann nicht zumindest anders ausfallen als bei einer "gewöhnlichen" Vergewaltigung?
      Ich bin im Übrigen nicht dieser Meinung, wollte nur deutlich machen, wohin solche Gedanken führen könen.

      "Auf meine Frage, ob sie denn von den befreundeten, attraktiven Männern je vergewaltigt wurde, hat sie bezeichnenderweise nicht geantwortet."

      So wie diese Frau redet vermute ich nicht, dass sie jemals vergewaltigt wurde, dann würde sie sowas nicht mehr schreiben!

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    2. Stephan Fleischhauer26. Oktober 2013 um 14:43

      Dass Frau Schrupp ihr Gegenüber nach der Attraktivität beurteilt und davon abhängig macht, ob sie freundlich ist oder nicht, finde ich nicht ungewöhnlich.

      Naja, es geht in ihrem Fall ja darum, dass sie regelrecht abweisend zu Männern ist. Das ist in unserer Gesellschaft dann doch ungewöhnlich, zum Glück.

      Und sie begründet es mit Angst vor Vergewaltigung (und vielleicht noch andere Übergriffigkeiten, die sie nicht erwähnt).

      Ich muss dazu sagen, dass ich bei Antje Schrupp ständig solche Ungereimtheiten lese. Sie hat irgendwie eine ziemlich verquaste Denkweise, ich habe oft das Gefühl, dass man ihre Artikel erstmal in eine normale Sprache übersetzen müsste, um sie zu verstehen, vielleicht redet sie einfach nur in Metaphern (Vergewaltigung z.B. nicht wörtlich gemeint). Insofern wundere ich mich eigentlich nicht über das, was sie schreibt.

      Ich würde sogar in Zweifel ziehen, dass sie tatsächlich so unfreundlich zu unattraktiven Männern ist, wie sie behauptet.

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    3. Stephan Fleischhauer26. Oktober 2013 um 14:53

      Eigentlich stellt sich die Frage nicht, ob sie jemals vergewaltigt wurde. Sie schreibt ja selbst:

      Ich erlebe selten Sexismus im Alltag, aber durch das Lesen der Geschichte von Nicole wurde mir klar, dass ich einen hohen Preis dafür bezahle. Denn ich erlebe nur deshalb wenig Sexismus, weil ich Männer meide, die mir unbekannt sind.

      Was mir noch gar nicht aufgefallen ist: Hier schreibt sie auf einmal weil ich Männer meide, die mir unbekannt sind. Welche Männer meidet sie denn nun? Die unbekannten (dann würde sie niemals neue kennenlernen) oder die unattraktiven? Und wieso erlebt sie selten Sexismus? Weil sie doch ein Gespür dafür hat, welcher Mann übergriffig sein könnte? Entgegen ihrer Behauptung, dass sie es nicht unterscheiden könne?

      Wer Antje Schrupp verstehen will, muss übermenschliche Fähigkeiten haben.

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    4. @stephan

      "Ich muss dazu sagen, dass ich bei Antje Schrupp "
      "ständig solche Ungereimtheiten lese."

      ich bin nach der vierten oder fünften "ungereimtheit" mal so uncharmant gewesen, antje als "carrie bradshaw des deutschen feminismus" zu titulieren und erkläre mir das so: sie hat etwas gelesen, nehmen wir mal pariser's "filterbubble" ... sie findet den gedanken, daß eine solche bubble ja alles, was sie eh nicht interessiert, ausblendet ... ergo sind bubbles toll (carta.info artikel).

      daraus und einigen beispielen mehr schliesse ich: sie ist verliebt in den ersten gedanken und bevor dem ein zweiter folgt, die sache gar ans ende gedacht wird, feuert sie eine post ab, mit der sie sich selbst "affirmiert" und eine "gemeinde" beglückt, die nicht merkt, daß schon der erste gedanke - so verführerisch einfach er sein mag - ein kompletter trugschluss war.

      ich halte das für _verantwortungslos_. man ist als blogger verantwortlich für das, was die "gemeinde" so aus dem schließt, was man schreibt, hier also für halbgaren kinderkram.

      @miria

      ich fand deine reaktion "bewusstseinserweiternd", auf den gedanken, mitleid mit ihr zu haben erhellend und bedanke mich dafür, daß du mich damit bereichert hast. auf die idee bin ich nicht gekommen - aber du hast schlicht recht.

      das erste problem: ich halte antje für zu eitel und selbstverliebt, kritik oder mitleid prallen an ihr ab. was sie nicht wissen will, was ihr nicht passt, blendet sie einfach aus. das zweite: die gemeinde bestätigt sie in ihrem "ich hab' doch recht".

      für mich liest sich das wie sachen, die ich schon in den 70ern nicht mochte, aber ich war eh eher ein fan von esther vilar ;-)

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    5. @hinterwald: "ich fand deine reaktion "bewusstseinserweiternd", auf den gedanken, mitleid mit ihr zu haben erhellend und bedanke mich dafür, daß du mich damit bereichert hast. auf die idee bin ich nicht gekommen - aber du hast schlicht recht. "

      Das war für mich schlicht die erste intuitive Reaktion. Finde ich eigentlich auch ziemlich naheliegend.
      Ich hatte selbst als Kind (ich war so zwölf/dreizehn) mal ein unschönes Erlebnis und seitdem Angst mit Jungs/Männern alleine zu sein. Das war natürlich eine große Einschränkung der eigenen Freiheit. Dies habe ich aber bis zu einem Alter von 17/18 wieder überwunden. Bei Antje scheint dieses Ensperren bis ins hohe Alter nicht überwunden - da habe ich dann automatisch Mitleid.

      "das zweite: die gemeinde bestätigt sie in ihrem "ich hab' doch recht"."

      Wer ist hier "die Gemeinde"? Ich habe nicht nur Zuspruch, sondern gerade auch viel Kritik an ihrer Einstellung gelesen und glaube nicht, dass man das so allgemein sagen kann.

      Viele Grüße,
      Miria

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    6. [..] Finde ich eigentlich auch ziemlich naheliegend.

      hey, ja, deshalb war ich ja dankbar für deinen einwurf. manchmal sieht man vor lauter bäumen den wald nicht mehr.

      [..] überwunden

      siehst du, genau das ist der punkt. sie hält sich selbst einen spiegel vor und guckt nicht rein - oder sieht eben nur, was sie sehen will

      [..] gemeinde

      hmmmm, ich gucke da schon lange hin. natürlich ist antje so etwas wie eine gallionsfigur für einen feminismus, der straight aus den 70ern kommt und eine "bubble" für frauen fordert, die männer ausblendet.

      liebe grüße aus der garage ;-)

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  2. guter Artikel!
    Schon dass manche Frauen zugeben, in solch einer Situation selbst auch mal wütend und enttäuscht gewesen zu sein, entkräftet ja die Theorie, dass das Verhalten nichts mit patriarchalen Herrschaftsansprüchen zu tun hat.

    Ich finde es auch interessant, dass die Vergewaltigung durch freundliche Männer als weniger schlimm beschrieben wird.

    Ist es nur halb so schlimm, von einer vertrauten und attraktiven Person vergewaltigt zu werden?

    Wer aufgrund solcher Erfahrungen aber gleich freundliche Männer als "kalkulierbareres Vergewaltigungsrisiko" bezeichnet wie Frau Schrupp das tut, dem würde ich dringend psychotherapeutische Behandlung nahelegen.

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    1. "Ich finde es auch interessant, dass die Vergewaltigung durch freundliche Männer als weniger schlimm beschrieben wird."

      Genau das hat mich auch schockiert. Ich glaube, dass Frau Schrupp in ihrem Leben noch kaum wirkliche Übergriffe durch einen Mann erleben musste, dann würde sie sowas nicht mehr schreiben!

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    2. Sie hat das doch als Gedanken der 14-Jährigen Antje beschrieben!!! Das kann man ihr doch JETZT nicht als aktuelle Meinung andichten - egal, wie man ansonsten zum Inhalt des Postings steht.

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    3. @ClaudiaBerlin:
      Ich habe ihren Artikel tatsächlich so verstanden, dass sie zwar eine Situation als 14 Jährige und ihre damaligen Gedanken beschrieben hat. Diese Situation aber gleichzeitig für sie ein Schlüsselerlebnis war, das ihr heutiges Verhalten - eine allgemiene Unfreundlichkeit gegenüber Männern - begründet.
      Und erst hier fängt mein Problem mit der Einstellung von Frau Schrupp an

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  3. Was ich nicht verstehe, ist das hier:

    "Es besteht also keine Chance für einen Mann Frau Schrupp irgendwo kennenzulernen außer im Internet."

    Denn: Offenbar stellt es für einen Mann gerade keine Chance dar, Frau Schrupp kennenzulernen. Insofern sehe ich keinen Grund, Schrupps selbstgewählte Isolation nicht zu akzeptieren und sich mit anderen Menschen zu beschäftigen - selbst wenn ihre Meinungen nicht gefallen mögen.

    Und genau das will Schrupp ja auch: Attraktive Männer dürfen Kontakt zu ihr haben, unattraktive nicht. Wesentlich mehr scheint der Artikel nicht auszusagen als eine drastische Selektion nach körperlicher Attraktivität.

    Und dazu denke ich, daß es ihr gutes Recht ist, sich auszusuchen, mit wem sie redet - von dem sonstigen bei ihr üblichen sexistischen und männerfeindlichen Zeug mal abgesehen.

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    1. ich finde es erheiternd, daß alle hier diesen punkt der attraktivität des männlichen gegenüber so pointieren - ich hab's glatt überlesen, aber danke für den hinweis.

      mir ist - und miria hat mir das ja mit ihrem mitleids-ansatz bestätigt - den punkt der unverarbeiteten traumatisierung offensichtlicher. sie hält sich einen spiegel vor und guckt nicht rein.

      und: erfahrungwert ... also, selbst im internet ist es schwer, sie "kennenzulernen". ich habe mal auf einen artikel von ihr bei carta reagiert, indem sie f#ckbook abfeierte und die "bubble". sie ist großartig im überlesen und ignorieren, halt in ihrer "bubble" in die nur das dringt, was sie "affirmiert". das hat mich damals so wütend gemacht, daß ich ihreinen post "geschenkt" habe ... und danach nur noch kleinere sticheleien.

      wobei ich nicht mißvrstanden werden möchte: ich denke, sie ist eine ganz liebe und keine böse hexe, ganz und gar nicht. sie meint es wahrcheinlich wirklich gut, aber ... sorry, sie ist zu selbstverliebt, um ihre brüche und ihr zukurzdenken zu bemerken. was okay wäre, gäbe es da nicht mädchen, die an ihren lippen hängen.

      jetzt aber genug. so wichtig ist sie mir nun doch nicht, es gibt spannendere menschen da draussen ;-)

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    2. @jungsundmaedchen: "Und dazu denke ich, daß es ihr gutes Recht ist, sich auszusuchen, mit wem sie redet - von dem sonstigen bei ihr üblichen sexistischen und männerfeindlichen Zeug mal abgesehen."

      Natürlich ist es ihr gutes Recht, sich auszusuchen, mit wem sie redet. Von mir aus muss sie mit niemanden reden. Das Problem ist doch nicht, dass sie für sich entschieden hat, mit bestimmten Menschen nicht mehr zu reden, sondern dass sie das als normale und gute Lösung im Internet verbreitet.

      Ihre sexistischen Annahmen, dass jeder Mann eine potentielle Gefahr darstellt legen die Grundlage für ihr Verhalten und da genau ist das Problem.

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  4. Ja, das ist schon eine krasse Einstellung ...
    Ich finde eine verärgerte Reaktion nachvollziehbar, wobei ich selber eher verletzt/enttäuscht wäre als wütend, und wegen ein bisschen Herumknutscherei auch nicht unbedingt gleich darauf kommen würde, dass Sex mein Recht ist. Naja, lassen wir das. Aber dass der Junge dann gesagt hat, sie solle froh sein, dass er sie nicht vergewaltigt hat, war auch nicht gerade besonders hell. Er stellte damit Männer schlechter dar, als sie sind, und hat so sein Schärflein dazu beigetragen, dass die Schrupp heutzutage dieser Meinung ist. Ich schiebe es mal auf die Jugend oder vielleicht auch den schlechten Charakter des Knaben.
    Das macht natürlich Schrupps Reaktion nicht besser. Jeder hat mal schlechte Erfahrungen mit dem anderen Geschlecht. Wenn da jeder gleich alle anderen dieses Geschlechts dafür bestrafen würde - wo kämen wir da denn hin?!

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