Donnerstag, 31. Oktober 2013

Das Tal

In einem dicht bewaldeten lieblichen Tal,
den Boden berührt kaum ein Sonnenstrahl.
Vom schönen, hohen und hellen Blau
wirkt alles freundlich, friedlich so sehr,
aber unter den Wipfeln, weiß man genau,
verbirgt sich im Geheimen noch so viel mehr.

In einem dicht bewaldeten lieblichen Tal,
am Boden im Geäst findet man große Qual.
Einst hatten Menschen und Tiere dort gewohnt,
viele lebendige Dörfer mit engen Gassen,
dcoh dann kam das Unheil, hat keinen geschont,
so ist es heute still, einsam und verlassen.

In einem dicht bewaldeten lieblichen Tal,
es ist nicht mal so groß, gar schmal
In der Luft liegt stinkender Verwesungsgeruch,
der Boden ist über und über mit Leichen bedeckt,
Jeder dort ist im Kampf gescheitert, beim Versuch
und liegt nun leblos im Wald versteckt.

In einem dicht bewaldeten lieblichen Tal,
den Boden berührt kaum ein Sonnenstrahl.
In der dunklen Einsamkeit, im tiefen Wald,
beherrscht von den letzten Monstern auf Erden,
ist ein Versprechen: wirst du niemals alt,
wirst mit Schrecken in den Augen sterben.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen