Mittwoch, 10. April 2013

Selbstmord

Der glücklichste Moment in meinem Leben war der, in dem ich mich entschied zu gehen.
Alle Gedanken, alle Sorgen der letzten Zeit waren dahin. Die Streitigkeiten mit meinem Freund, mit meinen Eltern waren wie weggeblasen. Sie nahmen keinen Raum mehr ein. Die Bedenken bezüglich meines Studiums waren fort und bekamen keinen Platz mehr in meinem Kopf. Was interessierten mich all diese weltlichen Dinge, wenn ich doch schon morgen gar nicht mehr da sein werde. Wenn ich doch schon bald in einer anderen Welt sein werde.
Völlig befreit - absoluter Rauschzustand, absolutes Glück!
Ich machte mir noch ein paar Gedanken darüber, was ich hinterlasse, also Worte, die ich hinterlassen wollte. Ich wollte Briefe schreiben - Abschiedsbriefe. Ich hatte sie schon gedanklich vorgefasst, wäre dazu aber wahrscheinlich nicht mehr gekommen…

Dennoch lebe ich noch und bin froh darüber, obwohl ich dieses Gefühl gerne noch mal hätte, dieses einfach glücklich und sorgenfrei sein. Ich weiß, dass mein Glauben mich gerettet hat und darum werde ich ihn immer gegen Angriffe verteidigen! 




Kommentare:

  1. Auch ohne daß ich mit dem Konzept des Glaubens etwas anfangen kann: ich bin froh, daß Du es nicht getan (beendet?) hast. Was Du so schreibst, denkst (und die Fliegerei): es wäre schade, wenn Du es nicht mehr mitteilen könntest!


    energist

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    1. Nichts zu danken. Ist ja alles Deine Schuld ;)

      Zeigt das Bild eigentlich Deinen Nacken?

      Völlig unschuldig fragend:


      energist

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    2. Ja, auf dem Bild ist mein Nacken zu sehen. :)

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